Die LoRa-Endgeräte werden in die drei Klassen A, B und C unterteilt, welche unterschiedliche Anforderungen an die Kommunikation vom Gateway an die Endgeräte beschreiben.

Klasse A:
Geräte dieser Klasse sind besonders energieeffizient – aus diesem Grund sind die meisten batteriebetriebenen Geräte Klasse A-Geräte. Die Kommunikation vom Gateway zum Endgerät (Downlink) kann nur unmittelbar nach dem Senden des Endgeräts zum Gateway (Uplink) erfolgen. Abhängig vom Sendeintervall des Endgeräts kann es dadurch zu längeren Verzögerungen zwischen dem Anstoßen eines Downlinks und dem tatsächlichen Übertragen zum Endgerät kommen. Alle LoRaWAN-Geräte müssen die Klasse A Funktionalität unterstützen.

Klasse B:
Ergänzend zu den Empfangsfenstern unmittelbar nach dem eigenen Sendevorgang, öffnen Klasse B Geräte zu festgelegten Zeiten weitere Empfangsfenster. Zur Synchronisierung dieser zusätzlichen Empfangszeitfenster werden vom Gateway sogenannte Beacons gesendet. Die kürzere Ansprechzeiten haben einen höheren Energieverbrauch der Endgeräte zur Folge.

Klasse C:
Geräte dieser Klasse sind quasi ununterbrochen im Empfangsmodus – lediglich während die Endgeräte selbst senden ist kein Empfang von Downlinks möglich. Dies geht mit einem erhöhten Energieverbrauch einher und ist daher nur sinnvoll, wenn das Gerät kurze Reaktionszeiten auf vom Gateway gesendete Informationen benötigt und im Regelfall über einen festen Stromanschluss verfügt.